Webbasierte Anwendungen sind zwar sehr komfortabel und bieten viele Vorzüge gegenüber klassischen Desktop-Anwendungen, für deren Benutzung man einen speziellen Client am Rechner installieren muss; dennoch sind auch einige Nachteile und Probleme in Rechnung zu stellen. Die Problematik der Cloud-Services und -Dienste wird insbesondere von UNI-IT hervorgehoben!
Typen webbasierter Anwendungen
- fremdgehostete Anwendungen (z. B. Prezi, Wordpress.com oder Google Docs):
Diese werden von Organisationen (Firmen u. Ä.) zur freien oder entgeltlichen Nutzung angeboten. Sämtliche Nutzungsdaten liegen auf den Servern der betreibenden Organisation oder in der "Cloud". Die zugrundeliegende Software ist meist "closed source", d.h. es ist nicht nachvollziehbar, wie die Daten verarbeitet werden. - selbstgehostete Anwendungen (z. B. Moodle, Etherpad, SharePoint):
Die (kostenlose oder kostenpflichtige) Software wird auf einem (Web-)Server "im Haus" installiert. In der Regel haben die lokalen Administratorinnen/Administratoren volle Kontrolle über alle Daten, können spezifische Nutzungsbeschränkungen festlegen und die Datensicherheit gewährleisten.
Vorteile webbasierter Anwendungen
- immer dabei - sofern eine Internetverbindung besteht und der Dienst aktiv ist!
- gemeinsames (z. T. auch synchrones) Bearbeiten von Ressourcen
- meist keine Kosten für die Nutzung
- plattformunabhängig; keine Zusatzsoftware nötig (als Client dient der Webbrowser)
- Nutzung auf mobilen Geräten möglich
- einfaches Publizieren und Verbreiten im Web
- Share/Reuse/Remix
Nachteile webbasierter Anwendungen
- (gute) Internetverbindung zwingend erforderlich
- Abhängigkeit vom Anbieter (Idealfall: selbst gehostete Anwendung)
- Anwendungen sind meist "permanent beta" (Web 2.0)
- z. T. problematische Offline-Nutzung und Archivierung
- Content und Rechte werden z. T. aus der Hand gegeben (AGBs)
- Plagiarismus und Ideendiebstahl werden erleichtert (?)
- Risiko des Vandalismus (bei lockerer Rechtevergabe)
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